Preisträgerfilme SCHLINGEL 2019

Mehr als 230 Filme aus aller Welt waren 2019 im Programm des 24. Internationalen Filmfestivals für Kinder und junges Publikum in Chemnitz zu sehen, 128 konkurrierten in den Wettbewerben um die begehrten Trophäen. Der von einer europäischen Kinderjury vergebene Europäische Kinderfilmpreis ging an den estländischen Film „Zaubereulenwald“ von Anu Aun, in dem ein Mädchen aus der Stadt die Weihnachtsferien notgedrungen bei ihrem bisher unbekannten Großvater verbringen muss und über die Rettung eines vom Kahlschlag bedrohten Waldes den Wert der Familie neu entdeckt. Hauptdarstellerin Paula Rits erhielt zugleich den Preis für den besten Kinderdarsteller. Der Film wurde auch von der FIPRESCI-Jury ausgezeichnet und war damit die erfolgreichste Produktion des Festivals.

Publikumspreis an „Bori“

Der von einer Fachjury vergebene Hauptpreis der Sächsischen Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien ging an die französisch-belgische Koproduktion „Lügen haben kurze Beine“ von Julien Rappenaau, in dem ein fußballbegeisterter Junge sich durch einen Trick die Aufnahme in einem angesehenen Verein erhofft. Den Preis der Stadt Chemnitz und den Publikumspreis erhielt der südkoreanische Film „Bori“ von Jinyu Kim, der anrührend vor Augen führt, wie einsam sich ein elfjähriges Mädchen (siehe Foto) fühlt, wenn sie in ihrer Familie die einzige ist, die hören kann. Der Sonderpreis des MDR wurde an die französische Produktion „Der Junge und die Wildgänse“ von Nicolas Vanier vergeben, in dem die Grundstruktur von „Amy und die Wildgänse“ nach Frankreich und Norwegen übertragen und variiert wurde. Weitere Preisträger siehe unter:
https://www.ff-schlingel.de

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