„Der Nachtmahr“ in Saarbrücken zweifach ausgezeichnet

Der „Horror“-Film von AKIZ über eine 17-Jährige, die sich von der physischen Manifestation ihrer eigenen Ängste bedroht fühlt und erst lernen muss, damit umzugehen, wurde beim 37. Filmfestival Max Ophüls Preis in Saarbrücken als einziger Wettbewerbsbeitrag gleich von zwei Jurys ausgezeichnet. Die Ökumenische Jury vergab ihren Preis an diesen Film, in dem es auch „um die Akzeptanz von menschlichen Eigenarten und den gesellschaftlichen Umgang mit Normabweichungen“ geht. Der Preis der deutsch-französischen Jugendjury, der von der Bundeszentrale für politische Bildung und der Landeszentrale für politische Bildung Saarland gestiftet wird, geht ebenfalls an diesen Film, der die Jury „trotz weiterer eindrucksstarker Filme“ die ganze Woche intensiv beschäftigte. „Von Beginn an fesselte uns die gelungene Komposition von Ton und Bild: Musik, Bassfrequenzen und binaurale Töne in Verbindung mit Licht und Montage schaffen eine einzigartige Atmosphäre, die uns in die Welt von Tina zieht. … Wir als junge Menschen fühlen uns besonders mit diesem Szenario verbunden, da es uns implizit einen Weg zur Selbstfindung aufzeigt. Nach anfänglicher Ablehnung folgt: Annäherung, Toleranz und Akzeptanz.“ Weitere Preisträger siehe Website des Festivals.
www.max-ophuels-preis.de

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