Preise der Internationalen Jury von Generation

Aus einer Auswahl von insgesamt 15 Langfilmen und pandemiebedingt mit einer Jury für beide Wettbewerbe, haben die Mitglieder der Internationalen Jury von Generation – die Schauspielerin Jella Haase (Deutschland), der Regisseur Mees Peijnenburg (Niederlande) und die Regisseurin/Autorin Melanie Waelde (Deutschland) – folgende Gewinner verkündet:
Der Große Preis der Internationalen Jury für den Besten Film im Wettbewerb Generation Kplus, gestiftet vom Deutschen Kinderhilfswerk, ging an den chinesischen Film „Han Nan Xia Ri“ (Sommerflirren) von Han Shuai. Die Hitze des Sommers wird für die 13-jährige Guo aus Wuhan, die bei Onkel und Tante aufwächst zum Synonym für ihre albtraumhafte innere Gefühlslage nach einem Badeunfall, an dem sie sich mitschuldig fühlt. Eine Lobende Erwähnung erhielt „Una escuela en Cerro Hueso“ (Eine Schule in Cerro Hueso) von Betania Cappato. Der argentinische Film begleitet in magisch-poetischen Bildern die Einschulung eines autistischen weißen Mädchens in eine Grundschule für Latinos, in der sie die Welt mit ganz neuen Augen für sich entdeckt und erfährt, was Gemeinschaft und Solidarität bedeuten kann.
Der Große Preis der Internationalen Jury für den Besten Film im Wettbewerb Generation 14plus, gestiftet von der Bundeszentrale für politische Bildung, ging an „La Mif“ (The Fam) von Fred Baillif aus der Schweiz, das packende und dicht inszenierte Spielfilm-Porträt von neun minderjährigen Frauen aus problematischen familiären Verhältnissen in einem Heim. Eine Lobende Erwähnung erhielt der US-amerikanische Animationsfilm „Cryptozoo“ von Dash Shaw über eine dystopische Welt, in der das Andersartige überwacht und eingesperrt wird.
Die Gläsernen Bären der offiziellen Berlinale Generation-Kinderjury und der Jugendjury werden dann im Juni im Rahmen des Berlinale Summer Special vergeben, ebenso wie der Preis der
unabhängigen Jury AG Kino Gilde 14plus im Wettbewerb Generation 14plus.
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