Preisträger beim 22. Schlingel-Festival

Einen neuen Besucherrekord mit etwa 24.000 Zuschauenden – 3000 mehr als im Vorjahr – konnte Festivalleiter Michael Harbauer (siehe Foto) für das 22. Internationale Filmfestival für Kinder und junges Publikum „Schlingel“ in Chemnitz vermelden. 159 Produktionen aus 51 Ländern konkurrierten um die insgesamt 19 Preise im Gesamtwert von 64.000 Euro. Die diesjährigen Hauptpreise gingen an Produktionen aus Spanien, Frankreich und Großbritannien.
Der von der Europäischen Kinderjury vergebene Europäische Kinderfilmpreis der sächsischen Kunstministerin ging an den spanischen Fantasy- und Abenteuerfilm „Zip & Zap und die Kapitänsinsel“ von Oskar Santos. Der Hauptpreis der Sächsischen Landesmedienanstalt wurde von einer fünfköpfigen Fachjury an den britischen Film „Einfach Charlie“ von Rebekah Fortune vergeben. Auch die Juniorjury entschied sich für diesen Film, in dem ein 13-jähriger fußballbegeisterter Junge erkennt, dass er bisher im falschen Körper gelebt hat. Die Fachjury wählte auch den Preis der Stadt Chemnitz aus, der an den französischen, im wahren Sinn des Wortes phantastischen Film „Kleiner Schlingel Spirou“ von Nicolas Bary ging und von einem Jungen handelt, der seine vorbestimmte Zukunft mit Hilfe seiner Freunde am liebsten selbst gestalten möchte. Julian Ras, der im unteren Bild gerade seinen Preis vom „echten“ Schlingel entgegennimmt, wurde als bester Kinderdarsteller für seine Rolle in „Hotel The Big L“ ausgezeichnet. Der Film über die tragikomischen Versuche von vier Geschwistern, das Hotel ihres erkrankten Vaters vor dem Ruin zu bewahren, kommt im Frühjahr 2018 unter dem Titel „Allein unter Schwestern“ in die deutschen Kinos.
Alle weiteren Preise sind der Website des Festivals zu entnehmen.
http://www.ff-schlingel.de
http://kinderundjugendmedien.de/index.php/102-nachrichten/festivals/2161-traeume-und-fantasiewelten-festivalbericht-schlingel-2017

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