„Tom und Hacke“ gewinnt Gilde-Filmpreis in Leipzig

Im Rahmen der Filmkunstmesse Leipzig wurden am 20. September die Gilde-Filmpreise 2012 verliehen. Mit diesem renommierten Preis zeichnen die Deutschen Arthouse-Kinobetreiber seit 1977 Filme aus, die künstlerisch besonders wertvoll aber auch kommerziell Erfolg versprechend sind. Als Bester Kinderfilm wurde „Tom und Hacke“, die bayerische Adaption von Mark Twains berühmtem Buchklassiker, von Norbert Lechner ausgezeichnet, der vom Zorro-Filmverleih vertrieben wird. Mit dem Preis der Jugendjury der Sparkasse Leipzig wurde der neue Film von François Ozon „Dans la maison – In ihrem Haus“ ausgezeichnet. Eine lobende Erwähnung der Jugendjury erhielt zudem der bereits auf dem Filmfest München und auf dem Filmfest Oldenburg ausgezeichnete Film „Oh Boy“ von Jan Ole Gerster, der am 1. November in den Kinos startet. Die Lebenswelt von Jugendlichen ist auch Thema des schweizerischen Films „Der Verdingbub“ von Markus Imboden, der den von Messedruck Leipzig GmbH gestifteten Publikumspreis gewann.
Weiterhin ausgezeichnet wurden „Liebe“ von Michael Haneke als Bester Spielfilm international, „Barbara“ von Christian Petzold als Bester Spielfilm national und „Die Wohnung“ von Arnon Goldfinger als Bester Dokumentarfilm.

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