Von wilden Kerlen und wilden Hühnern

Der Kinderfilm wird heute als wesentlicher Bestandteil der schulischen Bildung angesehen. Kinder sollen frühzeitig Medienkompetenzen durch Lehrkräfte, Fachpersonal und Pädagogen vermittelt bekommen. Auch im Kino hat der Kinderfilm an Bedeutung gewonnen. Die Ende August 2012 im Schüren-Verlag erschienene Publikation „Von wilden Kerlen und wilden Hühnern“ gibt einen Überblick über die aktuelle Forschung zum Kinderfilm und entwickelt neue Fragestellungen. Unter den zahlreichen Beiträgen von ausgewiesenen ExpertInnen im Bereich des Kinderfilms findet sich auch der Beitrag „Horrorfilme für Kinder?“. Nach Einschätzung der beiden Herausgeber Prof. Bettina Kümmerling-Meibauer und Christian Exner zeigt der von mir verfasste Beitrag, „dass nicht nur in genuinen Horrorfilmen mit ausgeprägten Horrorelementen operiert wird“. Er demonstriert auch „schlüssig, dass sich bereits in Kinderfilmen für jüngere Zuschauer Horrorelemente finden und dass diese bei Filmen für ältere Kinder zunehmend komplexer dargestellt werden.“
Christian Exner/Bettina Kümmerling-Meibauer (Hg.): Von wilden Kerlen und wilden Hühnern. Perspektiven des modernen Kinderfilms, Schüren-Verlag 2012, 304 S., ISBN 978-3-89472-754-3

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