60. Internationale Hofer Filmtage 2026

Die erfolgreiche Jubiläumsausgabe der Hofer Filmtage, die unter dem Motto „Kino ist Leben. Du bist die Geschichte. Leave a Spark“ stand, zog an sechs Kinotagen rund 15.300 Besucher*innen an. HoF on Demand verlängerte das Festival um sieben Tage und verzeichnete knapp 6.200 Filmabrufe. Insgesamt wurden elf Filmpreise im Gesamtwert von rund 72.500 Euro vergeben, darunter der Förderpreis Neues Deutsches Kino. Dieser ging an den in Hof auch für Jugendliche zugängig gemachten Film „Neda“ von Ashkan Najafi über eine iranische Dolmetscherin, die in Deutschland auf ihren ehemaligen Folterer trifft, der nun selbst Asyl sucht. Der in memoriam Heinz Badewitz vergebene Friedrich-Baur-Goldpreis ging an Marleen Valien für ihren Film „Paradeisa“, der noch zwei weitere Preise mit nach Hause nehmen konnte, darunter den Hofer Kritikerpreis. Aus der Perspektive einer Elfjährigen greift dieser Coming-of-Age-Film gängige und zugleich schwierige Themen auf, wie die Sehnsucht nach einer intakten Familie oder die Auseinandersetzung mit dem Tod. Den Granit – Hofer Dokumentarfilmpreis gewann „Wie erinnern“ von Gregory Shklvar und Alisa Kolosova, die vor dem Hintergrund des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine hochbetagte Zeitzeug*innen der Leningrader Blockade im Zweiten Weltkrieg danach befragen, welche Spuren die damaligen Ereignisse bei ihnen hinterlassen haben und wie sie zur gegenwärtige Lage stehen. Weitere Preise siehe:
https://www.hofer-filmtage.com

Siehe hierzu auch:
https://weltexpresso.de/kino/38974-die-junge-generation-im-fokus
https://weltexpresso.de/kino/38975-im-fokus