Auf dem Festival für Dokumentarfilme für Kinder und Jugendliche werden traditionell zwei Preise vergeben. Der ECFA Documentary Award des europäischen Verbands für Kinder- und Jugendfilm ging an den französischen Film „La petite école“ von Alice Voisin. Im Fokus steht die Pariser Notunterkunft Ivry-sur-Seine, eine Zwischenstation für Geflüchtete, in der die dort untergebrachten Kinder ihre eigenen Geschichten erzählen.
Den von der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb gestifteten europäischen Filmpreis für politischen Kinder- und Jugend Dokumentarfilm „Große Klappe“ vergab eine Jugendjury an die niederländisch-spanische Produktion „Dreams for a better past“ von Albert Kuhn. Darin enträtselt der Filmemacher seine über Generationen von Schweigen behaftete Familiengeschichte, indem er Foto- und Filmmaterial seines Vaters untersucht. Sie legen einen Konflikt frei, der über drei Generationen in der NS-Vergangenheit des Großvaters wurzelt.
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