Die Gläsernen Bären 2021

Die Mitglieder der Kinderjury Generation Kplus vergaben den Gläsernen Bär für den besten Film an den kanadischen Wettbewerbsbeitrag „Beans“ von Tracey Deer mit der Begründung: „Der auf wahren Begebenheiten beruhende Film hat uns stark beeindruckt. Die Geschichte ging uns sehr nahe. Durch die ausgezeichneten Schauspieler*innen wurden die Szenen zu berührenden Momenten. Ein Film, der den leider noch immer vorhandenen Rassismus und Kolonialismus in der Welt darstellt und zum Nachdenken anregt.“ Eine Lobende Erwähnung ging an den argentinischen Film „Una escuele en Cerro Hueso“ von Betania Cappato.
Der Gläserne Bär der Jugendjury Generation 14plus ging an „Stop Zemlia“ von von Kateryna Gornostai, Ukraine, mit der Begründung: „Der Film überzeugt mit einer Vielfalt an wichtigen Themen, die uns als Jugendliche speziell ansprechen. Platonische Liebe, Queerness, Zusammenhalt und psychische Belastung bestärken die Wirkung des Films als realistische Coming-of-Age-Story. Mit Hilfe kreativer Visualisierungs-Techniken wird auf künstlerische Weise klar, wie unsere Generation träumt, fühlt und erlebt. Es wird die Botschaft vermittelt, dass es Teil des Lebens ist, sich bestimmten Ängsten zu stellen, um die aufregendsten Jahre der Jugend genießen zu können.“ Eine Lobende Erwähnung ging an „Ninjababy“ von Yngvild Sve Flikke, Norwegen.
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