Preisträgerfilme beim SCHLiNGEL 2022

Das 27. Internationale Filmfestival für Kinder und junges Publikum SCHLiNGEL zog mit 159 Filmen aus 60 Ländern etwa 20.000 Besucherinnen und Besucher in die Kinos. Damit zog das Festival 3.000 mehr Gäste in die Chemnitzer und Zwickauer Spielstätten als im vergangenen Jahr. Die Hauptpreise gingen in die Niederlande und nach Deutschland, Tunesien, Argentinien und Spanien.
Due Europäische Kinderfilmjury vergab ihren Preis an den niederländisch-deutschen Film „Bigman“ von Camiel Schouwenaar, in dem ein nach einem Unfall an den Rollstuhl gefesselter Junge die Hoffnung nicht aufgibt, weiterhin in seiner Fußballmannschaft spielen zu können.
Die Fachjury Spielfilm International entschied sich dagegen für das tunesische Drama „Neues Leben“ von Anis Lassoued. Hier geht es um einen Jungen aus einfachen Verhältnissen, der ebenfalls einen Unfall hat. Eine wohlhabende Familie übernimmt die Kosten für seine Operation, nicht ganz ohne Eigennutz, denn ihr Sohn benötigt dringend eine Spenderniere.
Am häufigsten ausgezeichnet wurde die argentinische Produktion „Rinoceronte“ von Arturo Castro Godoy. Er erhielt sowohl den Preis der Stadt Chemnitz als auch den Preis der FIPRESCI und den Preis des Club of Festivals Junior. Nach Vernachlässigung und Misshandlungen durch seinen Vater wird der Junge Damian in ein Heim gesteckt, wo sich ein Sozialarbeiter liebevoll um ihn kümmert. Gleichwohl nimmt Damian diese Hilfe nicht an und möchte unbedingt zurück in sein altes Zuhause und zu seinen Freunden.
Weitere der zahlreichen Preisträger in den verschiedenen Sektionen siehe unter:
https://www.ff-schlingel.de

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