Preisträgerfilme beim LUCAS 2022

Bei der 45. Ausgabe von LUCAS – Internationales Festival für junge Filmfans wurde in der Sektion 8+ der kanadische Animationsfilm „Dounia und die Prinzessin von Aleppo“ unter der Regie von Marya Zarif und André Kadi ausgezeichnet. In diesem Film muss Dounia mit ihren Großeltern vor dem Krieg in Syrien fliehen. Auf märchenhafte Weise erzählt der Film aus der Sicht eines Kindes von Krieg, Flucht und Abschied und von der Zuversicht auf ein neues Leben.
Der Publikumspreis ging an die internationale Koproduktion (RS/HR/BG/SK) „Wie ich fliegen lernte“ von Radivoje Andri?. Der sommerlich leicht erzählte Film handelt von Sofia, die auf einer kroatischen Insel sich und ihre Familie auf eine neue Weise entdeckt und zugleich lernt, dass Lachen und Weinen nah beieinander liegen.
In der Sektion 13+ gewann der kanadisch-französische Film „Falcon Lake“ von Charlotte Le Bon. Der poetische Film erzählt von der aufwühlenden Anziehungskraft, die der 13-jährige Bastien verspürt, als er die drei Jahre ältere Chloe im Sommerurlaub kennenlernt. Ein Flirren liegt in der Luft, doch zwischen den beiden scheinen Welten zu liegen.
Der Preis für eine außergewöhnliche cineastische Leistung ging an den belgischen Film „Pausenhof“ von Laura Wandel. Das in einer Schule gefilmte Mobbing-Drama erzählt von zwei Geschwistern, die unter den brutalen Folgen von Schweigen und Ignoranz leiden. Immer auswegloser erscheint ihre Situation auf dem Pausenhof.
In der Sektion 16+ / Youngsters wurde die französisch-belgische Koproduktion „Tori und Lokita“ der Gebrüder Jean-Pierre und Luc Dardenne ausgezeichnet. Auf der Flucht von Benin nach Europa lernt Tori die ältere Lokita kennen. In Belgien angekommen, geben sie sich als Geschwister aus. Mit der Stärke ihrer Freundschaft kämpfen sie in dem Sozialdrama gegen die schwierigen Asyl-Bedingungen. Weitere Preisträger siehe unter:
https://www.lucas-filmfestival.de

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